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Sicherheit im Strassenverkehr (0113)

Jährlich sterben auf Deutschlands Strassen über 3000 Personen(2018 - 3180 Personen). Jährlich werden auf Deutschlands Strassen ca. 390.000  (2018 - 396.000 Tendenz steigend) Personen verletzt, davon über ein Drittel Kinder bzw. Jugendliche.
Für jeden Betroffenen, aber auch für deren Angehörige ergeben sich Schicksalsschläge, die fast nie erwartet werden. Die meisten Personen verdrängen die Vorstellung, in einen Unfall verwickelt zu werden. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, im Straßenverkehr verletzt zu werden, ungleich höher als „ein 5-er“ im Lotto.
Gespräche mit Verletzten in Krankenhäusern bzw. Unfallkrankenhäuser zeigen, dass neben den Schmerzen, neben der Zukunftsangst auch die Frage: „Warum gerade ich“ eine Rolle spielt.
Tatsache ist, dass es jeden von uns zu jeder Zeit treffen kann. Unter dieser Voraussetzung ist es unverständlich, dass einzelne Personen jede Aktion, welche die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht, ablehnen. Jeder Verletzte, jeder Tote, ist ein Verletzter bzw. Toter zu viel! Aber auch bei den Automobilfirmen und dem ADAC müsste ein Umdenken stattfinden. Die Unversehrtheit eines Menschen muss gegenüber Eigennutz und „Freiheitsstreben“ grundsätzlich eine höhere Priorität besitzen.

„Das Leben ist zu wertvoll, um so leichtfertig damit umzugehen. Ich appelliere an die „Eigen“-Verantwortlichkeit“ (Notarzt Dr. med. H.-M.Ruther Opfenbach)

Ich denke, es müßte eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen werden, um die Zahl der Unfälle und damit um ein schweres Schicksal vieler Menschen zu verhindern.

Einige dieser Maßnahmen habe ich wie folgt aufgeführt:

Aufklärungsarbeit

Besuch eines Unfallkrankenhauses

den Nahverkehr ausbauen

stärkere Kontrollen

ein Tempolimit

wußten Sie, ...
- dass jeder 2. Verkehrstote durch zu hohe Geschwindigkeit (Österreich) verursacht wird?
- dass bei jedem 15. Verkehrsunfall mit Personenschäden Alkohol im Spiel ist?
- dass jeder 13. Verkehrstote Opfer eines sog. Alkohol-Unfalls wurde?
- dass jeder vierte tödliche Unfall, in den ein Lastwagen verwickelt war, auf Übermüdung zurückzuführen ist?
- dass 30 Prozent der Fernfahrer mehr als 50 Stunden pro Woche am Steuer sitzen, obwohl nur 45 Stunden erlaubt sind?
- dass 30 Prozent der Fernfahrer eine durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von 62 Stunden haben?
- dass in deutschen Autos nur die Hälfte der Kinder einen Kindersitz haben? 40% der Kinder werden mit Gurten für Erwachsene angeschnallt; bei einem Unfall ist die Gefahr der Strangulierung bzw. Erwürgung besonders hoch.
- dass lt. Statistik 4,5 Verletzte auf 1 Million gefahrene km im Jahre 2003 zu beklagen sind?
- dass lt. Forsa-Umfrage von 1000 Befragten sich 60% in der BRD für ein generelles Tempolimit auf Autobahnen aussprachen? (Stand Februar 2007 – 1-045)

mein Vorschlag zur Diskussion:

- Tempo 130 auf Autobahnen
- Lösungen erarbeiten, wie Unfallschwerpunkte vermieden werden könnten

Nahverkehr ausbauen (0113-05)

weitere Infos
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