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Mobbing (0118)

Mobbing gab es wohl immer schon und wird es wohl auch weiterhin geben. Das Thema ist jedoch in unserer Gesellschaft weitgehend tabu. Dabei leiden so viele Menschen darunter.
Mobbing wird oftmals unbewusst gemacht; die meisten Menschen , die „mobben“ , sind sich der Konsequenzen gar nicht bewusst. Dabei ist es für die Opfer eine große seelische Belastung. Wie aber kann gegen Mobbing vorgegangen werden ?
Das Thema muss enttabuisiert werden. Es muss öffentlich gemacht werden. Es muss der Straftatbestand „Mobbing“ eingeführt werden. Am Arbeitsplatz, wo Mobbing besonders auftritt, muss der Arbeitgeber dieses Thema mit seinen Mitarbeitern diskutieren (unterstützt von geschulten „Mobbingbeauftragten“).
Jede Person, die diesem seelischem Druck ausgesetzt ist, muss die Möglichkeit haben, dem Vorgesetzten bzw. nächst höherem Vorgesetzten Mitteilung zu machen, ohne Repressalien ausgesetzt zu sein. Sollte innerbetrieblich keine Lösung gefunden werden, sollte sich die betroffene Person an eine sog. „Mobbingstelle“ wenden können, die sich der Problematik annimmt und gegebenenfalls rechtliche Schritte (siehe Straftatbestand Mobbing) von sich aus einleitet. Dies klingt sehr theoretisch. Aber ich möchte doch folgendes zu bedenken geben:
Ein alkoholisierter Autofahrer, der Menschen verletzt, verliert seinen Führerschein, ein Trainer, der Kinder sexuell belästigt, verliert seine Berufstätigkeit; warum kann nicht einem Mitarbeiter, der mobbt, fristlos gekündigt werden, einer Führungskraft, die mobbt, von dieser Tätigkeit nicht ausgeschlossen werden ? Ich denke, dass dadurch viel seelisches Leiden verhindert werden könnte. Wie ist Ihre Meinung dazu ?

wußten Sie, ...

- dass Polizisten einer Dienststelle, die eine Kollegin sexuell belästigt und gemobbt und diese daraufhin Selbstmord begangen hat, für ihr Verhalten keine finanziellen Nachteile haben, da der Freistaat Bayern die Anwaltskosten und 12.000 € Schmerzensgeld an die Eltern bezahlt hat ?

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Wenn wir es schaffen, dass ein Mensch , ein Kind, ein Tier durch unser tun weniger oder nicht leiden muß, hat unser Leben einen Sinn gehabt.


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