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Frieden stiften (0211)

Die Menschen auf unserem Globus wollen Frieden. Warum gibt es dann keinen Frieden? Weil einige wenige sich Vorteile versprechen, wenn sie Unfrieden stiften. Und die überwiegende Mehrheit schaut zu, lässt sich u.U. von Volksaufhetzern sogar benutzen.
Wer im Streitfalle versucht, Frieden zu stiften, gilt als schwach, auch wenn er stark ist.
Es gäbe so viele Möglichkeiten, dem Frieden auf unserer Welt den Stellenwert zukommen zu lassen, dass Kriege verhindert werden. Hier ist die Politik gefragt, um die Rahmenbedingungen zu schaffen; der Friede selbst kann nicht von den Politikern gemacht werden (siehe Nordirland, naher Osten).
Jedes Geld, das in Friedensarbeit gegeben wird, zahlt sich vielfach aus.
In einer globalisierten Welt mit den entsprechenden Techniken wäre es ein einfaches, unserer Jugend Mittel und Wege aufzuzeigen, wie Freundschaften mit Menschen anderen Kulturen, mit anderen Glaubensrichtungen geschlossen werden können.
Unterstützen wir Menschen, die sich für den Frieden einsetzen (südafrikanischer Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Uri Avnery, alternativer Friedensnobelpreisträger 2001, Klaus Stampfer von der Augsburger Friedensinitiative stellvertretend für alle Friedensgruppen).

Unfriede gibt es „im Kleinen wie im Großen“. Mit dem Nachbar, mit dem man sich früher so gut verstand, hat man wegen einer Hecke Streit. Der Streit belastet beide Parteien, man geht sich so gut es geht aus dem Weg. Streit vermiest die gute Laune, es führt zu Krankheit. Es nützt auch nichts, wenn man andere Nachbarn, Freunde in seine Probleme mit einzieht. Dadurch weiten sich die Probleme nur noch weiter aus.


Ein Vorschlag, der von meinen Kritikern sicherlich als naiv bezeichnet wird, über den es sich meines Erachtens lohnt, darüber zu diskutieren:

Einer der Streitparteien nimmt sich ein Herz und bittet die Anderen um ein „mGGp“ (Synonym, weil mir nichts besseres einfiel).
Dabei müssten folgende Regeln gelten:
Derjenige, der um ein „mGGp“ bittet, hat den Wunsch, Frieden zu schließen. Es ist kein Schuldeingeständnis. Überhaupt spielt ein Schuldeingeständnis keine Rolle, es hat hier nichts zu suchen. Die Achtung vor einem Menschen, der um ein „mGGp“ bittet, ist moralisch besonders hoch zu bewerten.
Nimmt der bzw. die anderen Parteien das „mGGp“ an, kommt es unter Mitwirkung fachlich ausgebildeter Personen ( Priester, Psychologie, Beratungsstellen) zu einem Treffen an einem neutralen Ort. Das Thema muss sein: Wie kann jeder einzelne dazu beitragen, dass der Friede wiederhergestellt werden kann. Besonders wichtig dabei: Es geht nicht darum, was der Andere tun muss, sondern was der Einzelne selbst tun muss. Und hat er Fehler begangen, so braucht er es nicht auszusprechen. Mit der Annahme von „mGGp“ signalisiert er den Beteiligten, dass er zum Frieden bereit ist. Die Aufgabe des Priesters, Psychologen besteht darin, die negativen (bei Ablehnung) wie positiven (bei Annahme) Konsequenzen darzustellen. Alle Parteien müssen, unabhängig ihrer Schuld, eine Aufgabe erfüllen.
Mit der Annahme der Aufgabe signalisieren die Parteien, dass sie bereit sind, den Unfrieden zu beenden.
Keine Partei verliert somit „sein Gesicht“; es ist ehrenhaft, einen mGGp-Friedensschluss getroffen zu haben.

Was hier im Kleinen beschrieben ist, müsste bei den großen Problemen angewandt werden:
-Nordirlandkonflikt
-USA Angriff auf Irak
-Palästinakonflikt

Wie ist Ihre Meinung dazu ?
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