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Abfindungen (0613)

Der zurückgetretene Verkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) bekommt für seine 15 monatige Tätigkeit als Bundesminister ein Übergangsgeld in Höhe von 24.100.-DM (3 Monate lang). Darauf werden nach Angaben des Bundes der Steuerzahler allerdings Klimms Pensionsansprüche als ehemaliger saarländischer Abgeordneter und Fraktionschef in Höhe von 10.755.-DM (!) voll angerechnet. In den folgenden 12 Monaten bekommt er dann die Hälfte der vollen Übergangsgelder (12.050 Mark) sowie weitere 5.180 Mark als Anteil aus seinen saarländischen Pensionsansprüchen. Dies entspricht monatlichen Bruttobezügen von 17.230 Mark. Zusätzlich erhält er im Dezember (also nach seinem Ausscheiden als Bundesminister) eine zusätzliche Weihnachtsgratifikation in Höhe des vollen Übergangsgeldes von knapp 25.000 Mark brutto. Die durchaus stattliche Minister-Zulage für die Festtage liegt für ausgeschiedene Ressortchefs wegen der Verrechnung des Ortszuschlags sogar noch höher als für aktive Kabinettsmitglieder.
Und eine nicht uninteressante Abfindung wird es vermutlich geben, wenn er seinen Posten als Vorsitzender der saarländischen SPD abgibt.
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