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Orden für wirkliche Verdienste (0226)

Orden gibt es viele. Die meisten werden für politisch tätige bzw. unternehmerische Personen vergeben. Sie sind meist mit finanziellen Mitteln verbunden, der Schwerpunkt liegt jedoch in der Ehrung für bestimmte Tätigkeiten.
Da ist der Bezirkstagspräsident, der luxuriöse Reisen mit Ehefrau in Südamerika auf Kosten des Staates verbringt und dann für sein soziales Engagement ausgezeichnet wird, Politiker, die sich für die Verfassung einsetzen und dabei in erster Linie an sich selbst denken; die List ließe sich unendlich fortsetzen.
Wo aber bleiben die Orden für Menschen, die in Hospizen arbeiten, die ihre Angehörigen in selbstloser Weise im Krankheitsfalle pflegen, wo bleiben die Orden für Menschen, die sich für Frieden und Gerechtigkeit einsetzen?
Das Volk hat bei der Ordensvergabe kein Mitspracherecht. Dabei könnte der Orden aufgewertet werden, würde er nur für Menschen verliehen werden, die sich in selbstloser Weise für Behinderte, Kranke, sozial Benachteiligte, für Tiere und die Natur einsetzen. Mit der Ordensverleihung könnten kleine, aber nicht für jedermann zugängliche Geschenke (z.B. Besuch eines Musicals mit anschließender Begegnung mit den Darstellern) ein kleiner Ersatz für viele mühselige Stunden sein.

Gaby OhmayerDies ist meine Cousine Gabriele Ohmayer. Als Kind hatte sie Gehirnhautentzündung. Deshalb ist sie leicht behindert. Das hält sie nicht davon ab, in jeder freien Minute ca. 10 km in das nächste Tierheim zu radeln, um dort zu arbeiten. Sie liebt Tiere, besonders Hunde. Anfangs durfte sie mit den Hunden spazieren gehen, was ihr sehr viel Spaß gemacht hat. Aber es gab niemanden, der die verschmutzen Näpfe reinigte. So ist sie heute fast ausschließlich damit beschäftigt, Töpfe und Näpfe zu spülen. Gewiss, es macht ihr nicht sehr viel Spaß, aber jemand muss es nun mal tun. So macht sie es also, kostenlos natürlich.
Sie hat im Gegensatz zu den anfangs erwähnten Personen eine Anerkennung verdient, wird sie wohl nie erhalten. Wie denken Sie darüber?

wußten Sie, ...

- dass die Vorsitzende des Bundesausschusses für Kultur, Frau Griefahn, Dieter Bohlen für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen hat ?


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Wenn wir es schaffen, dass ein Mensch , ein Kind, ein Tier durch unser tun weniger oder nicht leiden muß, hat unser Leben einen Sinn gehabt.


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