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Kranken-/Behindertenschutz (0120)

Unsere Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Kranke und Behinderte möglichst aus dem Alltagsleben auszuschließen. Sie gehören nicht zur „Erfolgsgarnitur“, nicht zur „FUN- Gesellschaft “.
So ist es nicht verwunderlich, dass sie in geschlossenen Einrichtungen ihr Dasein fristen, kaum im öffentlichen Leben zu sehen bzw. zu finden sind, obwohl sie 9 % unserer Bevölkerung darstellen.
Kranke und Behinderte sind oftmals neben zahlreichen Einschränkungen psychischen Problemen ausgesetzt. Wie viele von ihnen sind einsam, haben keine Gesprächspartner, denen sie ihre Sorgen und Nöte schildern können. Dabei gibt es sehr viele gute Menschen, die zwar helfen wollen, ihnen aber weder Wege noch Ansätze zur Hilfe aufgezeigt werden.
Kranke und Behinderte sind überall auf der Welt benachteiligt. Warum können wir nicht einerseits einen gewissen Ausgleich schaffen und andererseits sie stärker in unsere Gesellschaft integrieren?

Der Begriff „Behindertenschutz” wird in unserer Gesellschaft leider oftmals falsch ausgelegt.
Sollte etwa der Nichtbehinderte vor dem Behinderten geschützt werden? Wer ist denn ein behinderter Mensch? Wie empfindet ein geistig behinderter Mensch seine Behinderung?
Wie ein körperlich Behinderter? Welche seelischen Qualen finden sich in Menschen wieder, die eine solche Behinderung erfahren? Ich denke z.B. an die vielen Verkehrsopfer, die von einem Moment auf den Anderen eine Behinderung erfahren. Wie gehen wir mit diesen Menschen um? Verstecken wir sie am liebsten, weil wir damit nichts zu tun haben wollen?
Welche Probleme, welche Nöte erfahren Angehörige von Behinderten? Wer hilft diesen Menschen, ihr Leid zu ertragen?
Ich denke, wir sollten alles versuchen, um zu verhindern, dass Menschen in diese schlimme Lage kommen. Dazu gehören meines Erachtens Verhaltensänderungen im Verkehr, der Schutz unserer Jugendlichen vor Alkohol und Rauschgiftkonsum, um nur einige Punkte anzusprechen.
Ist erst einmal eine Behinderung eingetreten sollten wir dieser Personengruppe, vor allem aber auch den Angehörigen Hilfen anbieten, um so auch deren Leben einen Sinn zu geben. Was spricht dagegen, dass wir als Gesellschaft diesen bedrängten Menschen z.B. 1x im Jahr Erholung anbieten, dass wir den Angehörigen die Möglichkeit bieten, für eine beschränkte Zeit Entlastung bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit bieten?
Es gibt, Gott sei Dank, in unserer auf Kommerz und Profit ausgelegten Gesellschaft immer wieder Menschen und Gruppen, die sich selbstlos für die Belange von Behinderten einsetzen.
Für diese Personen empfinde ich die größte Hochachtung und ich denke, wir sollten ihren Stellenwert in unserer Gesellschaft erhöhen. Es gibt Tausende von Politikern, Unternehmer, die Zeit Ihres Lebens nur an ihren eigenen Profit gedacht haben und mit Orden geschmückt wurden. Aber gerade Orden könnten für selbstlose und hilfsbereite Menschen ein Zeichen unseres Dankes sein.

„Die eigentlichen Helden und Heiligen unserer Zeit sind diejenigen, die schwerkranke Angehörige pflegen oder das Leben eines behinderten Kindes heilig hielten“ (Präses Kock, Ratsvorsitzender der ev. Kirche Deutschlands)


wußten Sie, ...

- dass das „Blindengeld“ in Bayern ab 1.1.2004 um 30% gekürzt wird?


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